Joanna Mlącka schafft Bildkompositionen von großer Eindringlichkeit und fast schon verstörender Opulenz. Sie stellt in ihren Gemälden Phänomene der Pflanzenwelt dar, in denen menschliche „Spuren“ zu erkennen sind. Beide Elemente werden unter dem Einfluss der Zeit langsam transformiert, Pflanzen scheinen sich an die Situation anzupassen, und die fremden Materialien werden zersetzt und ständig abgebaut, sodass sie zu einem Teil der Natur werden. Das Ergebnis sind Stillleben, deren suggestiver Wirkung man sich kaum entziehen kann.